Der UUID-Generator erzeugt eine oder bis zu 1000 UUIDs nach RFC 9562 zum sofortigen Kopieren oder Herunterladen als Textdatei. Standard ist v4 (Zufall); wahlweise stehen v7, v1 und v5 sowie v6, v3, Nil und Max bereit. Das Ausgabeformat lässt sich anpassen, etwa GROSS, ohne Bindestriche, in Klammern oder als URN. Zusätzlich kann das Tool eine vorhandene UUID in ihre Bestandteile zerlegen. Die Berechnung läuft vollständig im Browser.
Eine UUID ist ein 128-Bit-Wert, der ohne zentrale Vergabestelle praktisch weltweit eindeutig ist. Sie wird als 32 Hexadezimalziffern in der Gruppierung 8-4-4-4-12 geschrieben. Microsoft nennt sie GUID.
Für den Alltag ist v4 (reiner Zufall) die übliche Wahl. Für Datenbank-Schlüssel eignet sich v7, weil sie nach der Erzeugung sortierbar ist. Für eine stabile ID aus einem Namen nimmt man v5; v1, v6 und v3 sind vor allem für Altsysteme gedacht.
v4 besteht bis auf Version und Variante aus 122 Zufallsbits. v7 beginnt mit der Unix-Zeit in Millisekunden, daher lassen sich v7-UUIDs nach Erzeugung sortieren. Dafür ist die Erzeugungszeit aus einer v7-UUID ablesbar.
Bei v4 wären für eine Kollisionschance von 50 % etwa 2,7 · 10¹⁸ UUIDs nötig, das ist in der Praxis ausgeschlossen. Die Zufallsbits stammen aus crypto.getRandomValues, dem kryptografischen Zufallsgenerator des Browsers.
Sie wird per SHA-1 aus einer Namespace-UUID und einem Namen berechnet. Dieselbe Eingabe ergibt immer dieselbe UUID, auf jedem Rechner. Zur Wahl stehen DNS, URL, OID, X.500 oder ein eigener Namespace.
Gib eine Anzahl von 1 bis 1000 an. Ab zwei erscheint eine Liste, die sich komplett kopieren oder als Textdatei mit einer UUID pro Zeile speichern lässt. Bei v5 und v3 wird dem Namen #0, #1 … angehängt, sonst wären alle gleich.
Der Wert bleibt gleich, nur die Schreibweise ändert sich. GROSS erwarten manche Windows-Programme, „ohne −“ ist kompakt für URLs und Dateinamen, { } nutzt die Windows-Registry, URN setzt urn:uuid: davor.
Die Version steht im ersten Zeichen des dritten Blocks. Die Variante steht im ersten Zeichen des vierten Blocks: 8, 9, a oder b bedeutet die Standard-Variante. Das Tool zeigt beides beim Zerlegen einer eingefügten UUID.
Nein. Die Berechnung inklusive SHA-1 und MD5 läuft im Browser, nichts wird gesendet. Als geheimes Token ist eine UUID allerdings nicht gedacht.
Eine UUID (Universally Unique Identifier) ist eine 128 Bit lange Kennung. Sie wird üblicherweise als 32 Hexadezimalziffern in fünf Gruppen geschrieben (8-4-4-4-12). Der Reiz liegt darin, dass viele Systeme unabhängig voneinander Kennungen erzeugen können, ohne sich abzustimmen und ohne eine zentrale Vergabestelle. Microsoft verwendet für dasselbe Konzept den Begriff GUID.
Maßgeblich ist RFC 9562 aus dem Jahr 2024. Er löst RFC 4122 ab und ergänzt die Versionen 6, 7 und 8. Die Version steht im ersten Zeichen des dritten Blocks, die Variante im ersten Zeichen des vierten; bei der heutigen Standard-Variante ist das 8, 9, a oder b.
Die Versionen unterscheiden sich im Aufbau. v4 besteht abgesehen von Version und Variante aus 122 Zufallsbits und ist der Allrounder. v1 kombiniert eine Zeit in 100-Nanosekunden-Schritten seit 1582 mit Clock-Sequence und Node; die Zeit liegt dabei verdreht im Wert, sodass v1 nicht sortierbar ist. v6 ordnet die Zeitanteile um und ist damit sortierbar, gedacht als Ablösung von v1. v7 beginnt mit der Unix-Zeit in Millisekunden, gefolgt von Zufall und einem Zähler für mehrere UUIDs innerhalb einer Millisekunde. v3 und v5 sind namensbasiert: Sie bilden einen Hash (MD5 bzw. SHA-1) über eine Namespace-UUID und einen Namen und liefern bei gleicher Eingabe stets dasselbe Ergebnis. Standard-Namespaces sind DNS, URL, OID und X.500. Daneben gibt es die Nil-UUID (alle Bits 0) und die Max-UUID (alle Bits 1).
Für Datenbanken ist v7 oft vorteilhaft: Weil die ersten 48 Bit die Zeit enthalten, landen neue Einträge am Ende des Index. Zufällige v4-Schlüssel streuen dagegen über den gesamten B-Baum und verursachen mehr Seitenteilungen. Der Preis ist, dass sich die Erzeugungszeit aus der UUID ablesen lässt. Das gilt auch für v1 und v6; ein v1-Node kann zudem die MAC-Adresse des Rechners enthalten. Dieses Tool nutzt stets einen zufälligen Node.
Eine UUID ist eine Kennung, kein Geheimnis. Für Zugriffstokens oder Passwort-Rücksetzlinks sollte ein dafür vorgesehener Token-Generator verwendet werden.
Der Generator bezieht alle Zufallsbits aus crypto.getRandomValues und berechnet SHA-1 und MD5 selbst im Browser. Es werden keine Daten gesendet. Zum Zerlegen lässt sich eine vorhandene UUID einfügen, auch in Großbuchstaben, in Klammern, als URN oder ohne Bindestriche. Das Tool zeigt Version, Variante und bei zeitbasierten UUIDs den Zeitstempel sowie den Aufbau der 128 Bit.
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