Der Textkonverter wandelt eingegebenen Text sofort in mehrere Darstellungen um: Buchstabierwörter nach DIN 5009 oder ICAO/NATO, Morsecode zum Lesen und Anhören sowie Binärcode auf Basis von UTF-8. Für Entwickler gibt es zusätzlich Hexadezimal und Unicode-Escapes. Umgekehrt übersetzt das Tool eingefügten Morse-, Binär-, Hex- oder Unicode-Code und Buchstabierwörter zurück in Klartext und erkennt das Format dabei automatisch. Alles läuft im Browser, der Text wird nicht gesendet.
In Deutschland gilt die Buchstabiertafel nach DIN 5009, die seit 2022 Städtenamen verwendet, etwa Aachen für A und Berlin für B. Der Konverter zeigt deinen Text Buchstabe für Buchstabe mit diesen Wörtern an, Umlaute als „Umlaut …“. Für internationale Gespräche oder Funk kannst du auf das ICAO/NATO-Alphabet umschalten.
Das ICAO/NATO-Alphabet (Alfa, Bravo, Charlie …) ist international und wird vor allem im Funk und auf Englisch verwendet. DIN 5009 ist die deutsche Buchstabiertafel mit Städtenamen wie Aachen, Berlin und Chemnitz. ICAO schreibt bewusst Alfa und Juliett, in US-Standards findet man Alpha und Juliet.
Ja, mit „Abspielen“ wird der Morsecode als Ton wiedergegeben, der gerade klingende Buchstabe leuchtet dabei mit. Tempo in Wörtern pro Minute und Tonhöhe lassen sich einstellen. Der Ton kann außerdem als WAV-Datei gespeichert werden.
Füge den Code im Bereich „Zurück zu Text“ ein, das Format wird automatisch erkannt. Unterstützt werden Morse, Binär, Hex, Unicode-Escapes und Buchstabierwörter. Wird das Format nicht erkannt, kannst du es selbst auswählen; nicht erkannte Stellen erscheinen als □.
Der Konverter zeigt die Bytes des Textes in der Kodierung UTF-8. Dort belegen ASCII-Zeichen ein Byte, Umlaute wie ä zwei Bytes und Emojis vier Bytes. Jedes Byte wird als acht Nullen und Einsen dargestellt.
WPM steht für Wörter pro Minute und bezieht sich auf das Referenzwort PARIS, das 50 Einheiten lang ist. Eine Einheit, also ein Punkt, dauert 1200 ÷ WPM Millisekunden; bei 20 WPM sind das 60 ms. Die Angabe beschreibt das Tempo der Zeichen.
Beim Farnsworth-Verfahren werden die Zeichen mit vollem Tempo gesendet, die Pausen zwischen Buchstaben und Wörtern aber verlängert. So lernt man den Klang jedes Zeichens im richtigen Tempo, hat aber mehr Zeit zum Erkennen. Im Tool stellst du dafür Zeichentempo und Gesamttempo getrennt ein.
Das Kästchen markiert Zeichen, für die es keinen belegten Morsecode gibt, zum Beispiel das Dollarzeichen. Sie werden im Morsecode übersprungen. Beim Zurückwandeln steht □ für Stellen, die nicht erkannt wurden.
Nein, alle Umwandlungen laufen direkt im Browser. Der eingegebene Text wird nicht gesendet, und es gibt keine externen Abrufe.
Der Textkonverter bündelt mehrere Arten, denselben Text darzustellen: gesprochen als Buchstabierwörter, getastet als Morsecode und gespeichert als Bytes.
Buchstabiertafeln sollen Verwechslungen am Telefon oder im Funk verhindern. International ist das Alphabet der ICAO verbreitet, das auch die NATO nutzt: Alfa, Bravo, Charlie bis Zulu. Die Schreibweisen Alfa und Juliett sind bewusst gewählt, damit die Aussprache in vielen Sprachen eindeutig bleibt; in US-Standards findet man auch Alpha und Juliet. Für Ziffern gibt es die einfachen Wörter (Zero, One …), die Funk-Aussprache (Tree, Fower, Fife, Niner) und die ITU-Wörter (Nadazero, Unaone …). In Deutschland regelt DIN 5009 das Buchstabieren; die Fassung von 2022 verwendet Städtenamen wie Aachen, Berlin und Chemnitz, Umlaute werden als „Umlaut …“ angesagt.
Der Morsecode setzt Zeichen aus kurzen und langen Signalen zusammen. Nach der Empfehlung ITU-R M.1677-1 ist ein Strich drei Punkte lang, die Lücke innerhalb eines Zeichens einen Punkt, zwischen Buchstaben drei und zwischen Wörtern sieben Punkte. Der Signalstreifen im Tool zeichnet genau diese Verhältnisse maßstabsgetreu. Das Tempo wird in Wörtern pro Minute (WPM) angegeben, gemessen am Referenzwort PARIS mit 50 Einheiten: Eine Einheit dauert 1200 ÷ WPM Millisekunden. Zum Lernen eignet sich das Farnsworth-Verfahren, bei dem die Zeichen schnell, die Pausen aber gedehnt gesendet werden. Prozeichen wie SOS, SK oder KA werden ohne Lücken gegeben und lassen sich in spitzen Klammern eingeben. Buchstaben, Ziffern und gängige Satzzeichen stammen aus ITU-R M.1677-1; Umlaute, ß und einige weitere Zeichen sind nicht ITU-standardisiert und folgen gebräuchlichen Tabellen. Zeichen ohne belegten Code erscheinen als □.
Computer speichern Text als Zahlen. Der Konverter zeigt die Bytes in UTF-8, der heute vorherrschenden Kodierung: ASCII-Zeichen benötigen ein Byte, Umlaute zwei, Emojis vier. Binär erscheint jedes Byte als acht Bit, hexadezimal als zwei Ziffern von 00 bis FF. Unicode-Escapes beschreiben Zeichen über ihren Codepunkt: \uXXXX arbeitet mit UTF-16-Einheiten, wie in JavaScript und JSON, wodurch ein Emoji zum Surrogatpaar wird; \u{X} (ES6) und U+XXXX nennen den Codepunkt je Zeichen direkt. Beim Zurückwandeln werden ungültige UTF-8-Folgen durch � ersetzt.
Die Werkzeuge auf dieser Website werden als kostenloses Hobbyangebot bereitgestellt und dienen ausschließlich zur Information und privaten Nutzung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der Ergebnisse für einen bestimmten Zweck wird keine Gewähr übernommen. Vor Verwendung der Ergebnisse — insbesondere bei finanziellen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Entscheidungen — sind diese eigenverantwortlich zu prüfen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.