Slug-Generator

    Über dieses Tool

    Der Slug-Generator macht aus Überschriften oder Seitennamen saubere URL-Slugs, etwa aus „Über uns & Kontakt“ den Slug „ueber-uns-kontakt“. Die Slugs sind kleingeschrieben, enthalten keine Umlaute oder Sonderzeichen und nutzen einen einheitlichen Trenner. Jede Eingabezeile wird ein eigener Slug, sodass du viele Titel auf einmal umwandeln und das Ergebnis kopieren kannst. Alles läuft in deinem Browser, es wird nichts gesendet.

    Wofür du es nutzen kannst

    Häufige Fragen

    Was ist ein Slug?

    Der Slug ist der lesbare Teil einer Webadresse, der eine Seite benennt, zum Beispiel „ueber-uns-kontakt“ in example.com/ueber-uns-kontakt. Er besteht aus Kleinbuchstaben, Ziffern und einem Trenner, ohne Leerzeichen, Umlaute und Sonderzeichen.

    Bindestrich oder Unterstrich im Slug?

    Der Bindestrich ist der übliche Trenner. Google empfiehlt in seinen Hinweisen zum URL-Aufbau Bindestriche statt Unterstriche, damit Nutzer und Suchmaschinen die Begriffe besser erkennen. Unterstrich oder Punkt eignen sich eher für Dateinamen oder Systeme, die den Bindestrich nicht mögen.

    Wie werden Umlaute und ß umgewandelt?

    Standardmäßig gilt die Ersatzschreibung: ä, ö, ü werden zu ae, oe, ue und ß zu ss. Alternativ lässt „ä → a“ nur den Akzent weg. ß wird in beiden Fällen zu ss.

    Kann ich mehrere Titel auf einmal umwandeln?

    Ja. Jede Zeile im Textfeld wird ein eigener Slug. Bei mehreren Zeilen erscheint eine Liste, die du mit „Alle kopieren“ in einem Schritt übernehmen kannst.

    Warum sollte ein Slug kleingeschrieben sein?

    Google behandelt /APPLE und /apple als verschiedene URLs. Kleinschreibung vermeidet deshalb doppelte oder falsch verlinkte Adressen und ist die sichere Wahl.

    Wie kürze ich einen langen Slug?

    Trage eine maximale Länge ein. Mit „An Wortgrenze kürzen“ bleiben so viele ganze Wörter stehen, wie in die Grenze passen. Ist schon das erste Wort länger, wird es hart gekürzt. Ohne Wortgrenze wird exakt bei der Zahl abgeschnitten.

    Was passiert mit Zeichen wie Chinesisch oder Arabisch?

    Kyrillisch und Griechisch werden nach festen Umschriften in lateinische Buchstaben umgeschrieben. Andere Schriften trennen Wörter oder bleiben mit „Unicode behalten“ stehen. In einer URL werden sie dann prozentkodiert, reine ASCII-Slugs sind am robustesten.

    Werden meine Texte gesendet oder gespeichert?

    Nein. Die Umwandlung läuft komplett in deinem Browser, es werden keine Texte gesendet. Ein geteilter Link enthält den Text nur, wenn er kurz ist (bis 1000 Zeichen).

    Hintergrund

    Ein Slug ist der Teil einer URL, der eine einzelne Seite in lesbarer Form benennt. Der Begriff stammt aus dem Zeitungswesen, wo ein „Slug“ eine Kurzbezeichnung für einen Beitrag war. In Blog- und Content-Management-Systemen wird er meist aus dem Titel abgeleitet: Aus „Über uns & Kontakt“ wird „ueber-uns-und-kontakt“.

    Technisch sind URLs auf einen begrenzten Zeichenvorrat ausgelegt. Leerzeichen, Umlaute und viele Sonderzeichen müssen prozentkodiert werden und sehen dann unleserlich aus. Ein sauberer Slug besteht deshalb aus Kleinbuchstaben a–z, Ziffern und einem Trenner. Kleinschreibung ist sinnvoll, weil Google /APPLE und /apple als unterschiedliche URLs behandelt.

    Als Trenner ist der Bindestrich üblich. Google empfiehlt in seinen Hinweisen zum URL-Aufbau Bindestriche statt Unterstriche, damit Nutzer und Suchmaschinen die einzelnen Begriffe besser erkennen. Unterstrich und Punkt kommen eher bei Dateinamen oder in Systemen vor, die den Bindestrich nicht mögen.

    Bei deutschen Titeln ist die Behandlung von Umlauten wichtig. Die Ersatzschreibung ae, oe, ue und ss ist die übliche Umschrift, wenn Umlaute nicht verfügbar sind, etwa auch im maschinenlesbaren Bereich des Reisepasses. Die Variante „ä → a“ lässt nur den Akzent weg, wie bei é → e in anderen Sprachen.

    Für andere Schriften nutzt das Tool Umschriften zum Lesen, keine Übersetzungen: Kyrillisch folgt der vereinfachten BGN/PCGN-Umschrift, Griechisch ELOT 743 Typ 2. Chinesisch, Arabisch und andere Schriften trennen Wörter oder bleiben mit der Option „Unicode behalten“ erhalten. Browser zeigen solche URLs lesbar an, übertragen sie aber prozentkodiert.

    Weitere Feinregeln sind optional: „&“ als „und“ oder „and“ ausschreiben, Apostrophe entfernen („Don’t“ → „dont“), camelCase an Wortgrenzen trennen und Stoppwörter wie „der“, „und“, „of“ oder „the“ streichen. Die Stoppwortliste ist eine kurze Auswahl, keine amtliche Liste. Bestehen alle Wörter aus Stoppwörtern, bleiben sie stehen, damit der Slug nicht leer wird.

    Zur Kontrolle zeigt ein Umwandlungsband jedes Eingabezeichen mit seinem Schicksal: bleibt, umgeschrieben, Trenner, entfällt oder gestrichen. So lässt sich nachvollziehen, warum ein Slug so aussieht. Kurze, aussagekräftige Slugs sind meist die beste Wahl.

    ⚠️ Bitte beachten

    Die Werkzeuge auf dieser Website werden als kostenloses Hobbyangebot bereitgestellt und dienen ausschließlich zur Information und privaten Nutzung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der Ergebnisse für einen bestimmten Zweck wird keine Gewähr übernommen. Vor Verwendung der Ergebnisse — insbesondere bei finanziellen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Entscheidungen — sind diese eigenverantwortlich zu prüfen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.