Mit diesem Generator erzeugst du Lorem-Ipsum-Blindtext in genau der Menge, die du brauchst. Du wählst Absätze, Sätze, Wörter oder Zeichen, gibst die Anzahl ein und kopierst den Text mit einem Klick. Der Text erscheint sofort und lässt sich jederzeit neu erzeugen. Wer möchte, beginnt mit dem klassischen „Lorem ipsum dolor sit amet“, nutzt Ciceros Originalstelle oder lässt sich für Webprojekte fertiges HTML oder Markdown ausgeben.
Lorem ipsum ist ein Blindtext, also ein Platzhalter für späteren echten Text. Er sieht aus wie Latein, ergibt aber keinen Sinn, damit man beim Betrachten eines Layouts auf Schrift und Aufteilung achtet statt auf den Inhalt.
Der Text geht auf Ciceros Werk „De finibus bonorum et malorum“ aus dem Jahr 45 v. Chr. zurück. Für den Blindtext wurde eine Stelle aus dem ersten Buch gekürzt und verändert, aus „dolorem ipsum“ wurde so „Lorem ipsum“.
Wörtlich übersetzen lässt sich der Blindtext nicht, weil Wörter abgeschnitten und vertauscht sind. Die zugrunde liegende Cicero-Stelle handelt sinngemäß davon, dass niemand den Schmerz um seiner selbst willen sucht.
Wähle oben die Einheit „Wörter“ oder „Zeichen“ und gib die Zahl ein. Der Generator liefert genau diese Menge in einem Absatz. Bei Zeichen zählen Leerzeichen und Satzzeichen mit.
Der zugrunde liegende Text von Cicero ist über 2000 Jahre alt und gemeinfrei. Blindtext ist ohnehin als Platzhalter gedacht und sollte vor der Veröffentlichung durch echten Inhalt ersetzt werden.
Der Generator setzt Sätze zufällig aus einer Wortliste zusammen, deshalb entsteht bei jedem Durchgang eine neue Variante. Wer einen festen Text möchte, wählt unter „Textart“ die Option „Cicero, Original“, die die echte Textstelle in ihrer Reihenfolge ausgibt.
Ja. Im Kasten „Format für Web & Markdown“ wählst du HTML und bekommst Absätze in p-Tags, auf Wunsch auch mit Überschriften und einer Aufzählung. Markdown ist ebenfalls möglich.
Es gibt auch deutsche Blindtexte, dieses Tool erzeugt jedoch nur lateinischen bzw. lateinisch klingenden Text. Für die Prüfung eines deutschsprachigen Layouts lohnt zusätzlich ein Test mit echtem deutschen Text, weil deutsche Wörter oft länger sind.
Lorem ipsum ist der bekannteste Blindtext. Blindtext – auch Platzhalter- oder Fülltext genannt – steht dort, wo später der echte Inhalt hin soll: in Layouts, Website-Entwürfen, Präsentationsvorlagen, Druckproben oder Formularen, die getestet werden. Er soll aussehen wie Text, aber nicht gelesen werden. Wer auf eine Seite mit echtem Text schaut, liest unwillkürlich mit und beurteilt den Inhalt statt Schrift, Zeilenabstand und Aufteilung. Lateinisch klingende Wörter verhindern das, weil die meisten Betrachter sie nicht verstehen, Wortlängen und Buchstabenbild aber an europäische Sprachen erinnern.
Der Text geht auf Marcus Tullius Cicero zurück, genauer auf sein philosophisches Werk „De finibus bonorum et malorum“ („Über das höchste Gut und das größte Übel“) aus dem Jahr 45 v. Chr. Die Stelle aus dem ersten Buch, Abschnitte 32 und 33, handelt vom Schmerz. Der übliche Anfang „Lorem ipsum dolor sit amet“ ist aus „dolorem ipsum“ entstanden: Die erste Silbe fehlt, weitere Wörter wurden gekürzt, umgestellt oder ergänzt. Deshalb ergibt Lorem ipsum keinen Sinn, obwohl viele einzelne Wörter echtes Latein sind. Die Herkunft hat der amerikanische Latinist Richard McClintock nachgewiesen. Breite Verbreitung fand der Text in den 1960er-Jahren durch Letraset-Anreibebögen und später durch Desktop-Publishing-Software. Die oft wiederholte Behauptung, er werde seit dem 16. Jahrhundert verwendet, ist nicht sicher belegt.
Ein Generator wie dieser setzt Wörter aus einer festen Liste zufällig zu Sätzen und Absätzen zusammen. Darum sieht jeder Durchgang anders aus, und mit „Neuer Text“ entsteht eine weitere Variante. Wahlweise beginnt der Text mit dem klassischen ersten Satz. Neben der Lorem-ipsum-Wortliste gibt es Ciceros Originalstelle in der echten Reihenfolge und eine freie, lateinisch klingende Wortliste, die nicht nach Lorem ipsum aussieht.
Bei der Menge lohnt ein Blick auf die Einheit. Absätze passen für Fließtext, Sätze und Wörter für Überschriften, Teaser oder Bildunterschriften. Zeichen eignen sich, wenn ein Feld, eine Kachel oder eine Kurzbeschreibung nur eine bestimmte Länge fassen soll; dabei zählen Leerzeichen und Satzzeichen mit.
Ein Fallstrick: Blindtext bildet echten Text nur ungefähr ab. Deutsche Texte haben oft längere Wörter, und Übersetzungen fallen häufig länger aus als das Original. Wer ein Layout für eine bestimmte Sprache plant, sollte es zusätzlich mit echten Beispieltexten prüfen. Außerdem passiert es immer wieder, dass Blindtext versehentlich veröffentlicht wird. Vor dem Freigeben eines Dokuments oder einer Website lohnt deshalb eine Suche nach „lorem“.
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