Der IPv4-Rechner ermittelt aus einer IP-Adresse mit Präfix oder Netzmaske das Netz, den nutzbaren Adressbereich, den Broadcast, die Zahl der Hosts und die Maske. Im selben Feld funktionieren auch Wildcard-Masken und IPv6-Adressen. Ein Präfix-Schieber zeigt sofort, wie sich die Netzgröße ändert. Zusätzlich kannst du Netze in Teilnetze aufteilen, Adressen umrechnen und kleine Blöcke auflisten.
Gib die Adresse mit Präfix oder Maske ein, z. B. 192.168.1.10/24. Das Netz ist die Adresse, bei der alle Host-Bits 0 sind, hier 192.168.1.0. Der Rechner zeigt es zusammen mit Broadcast und nutzbarem Bereich an.
Ein /27 hat 5 Host-Bits, also 2⁵ = 32 Adressen. Netz- und Broadcast-Adresse abgezogen bleiben 30 nutzbare Hosts. Mit dem Schieber siehst du den Wert für jedes Präfix.
/20 bedeutet 20 Netz-Bits und entspricht 255.255.240.0. Das Tool zeigt die Netzmaske zu jedem Präfix an. Du kannst auch umgekehrt eine Maske eingeben.
Nach RFC 3021 braucht eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung keine Netz- und keine Broadcast-Adresse. Deshalb sind beide Adressen eines /31 nutzbar. Ein /32 ist eine einzelne Adresse, eine Host-Route.
Sie ist die bitweise Umkehrung der Netzmaske, aus 255.255.255.0 wird 0.0.0.255. Cisco nutzt sie in ACLs und OSPF: 0 heißt, das Bit muss passen, 1 heißt, es ist egal. Das Tool erkennt sie auch bei direkter Eingabe.
Führende Nullen jeder Gruppe entfallen, und die längste Folge von Null-Gruppen wird durch :: ersetzt, nur einmal pro Adresse. Das regelt RFC 5952. Gib die Adresse ein, das Tool zeigt Kurz- und Langform.
Eine führende Null ist mehrdeutig, weil manche Systeme die Zahl oktal lesen. Linux-ping versteht 010 als 8. Das Tool schlägt deshalb die gemeinte Schreibweise vor, statt zu raten.
Privat nach RFC 1918 sind 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16. Carrier-NAT nutzt 100.64.0.0/10. Das Tool kennzeichnet den Bereich der eingegebenen Adresse.
Eine IPv4-Adresse besteht aus 32 Bit, meist als vier Dezimalzahlen von 0 bis 255 geschrieben. Ein Teil der Bits, die Netz-Bits, bezeichnet das Netz, der Rest, die Host-Bits, das einzelne Gerät. Die Grenze legt die Netzmaske fest oder gleichbedeutend das Präfix: /24 heißt, die ersten 24 Bit gehören zum Netz, das entspricht 255.255.255.0.
Mit n Host-Bits hat ein Netz 2ⁿ Adressen. Die erste ist die Netzadresse (alle Host-Bits 0), die letzte der Broadcast (alle Host-Bits 1). Beide sind in üblichen Netzen nicht für Geräte vorgesehen, daher bleiben 2ⁿ − 2 nutzbare Hosts. Ein /24 hat 256 Adressen und 254 nutzbare. Ausnahmen sind /31 mit zwei nutzbaren Adressen für Punkt-zu-Punkt-Links nach RFC 3021 und /32 als einzelne Adresse.
Die Aufteilung in Klassen A bis E nach dem ersten Oktett ist seit der Einführung von CIDR 1993 für das Routing nicht mehr maßgeblich. Sie taucht aber in Prüfungen und älteren Geräten noch auf, deshalb zeigt das Tool sie als Orientierung. Die Wildcard-Maske, die Umkehrung der Netzmaske, wird bei Cisco in Zugriffslisten und OSPF verwendet.
Bestimmte Bereiche haben feste Bedeutungen: Privat nach RFC 1918 sind 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16, Carrier-NAT nutzt 100.64.0.0/10, Loopback 127.0.0.0/8, automatische Adressen (APIPA) 169.254.0.0/16. Für Dokumentation sind 192.0.2.0/24, 198.51.100.0/24 und 203.0.113.0/24 reserviert.
IPv6-Adressen haben 128 Bit und werden als acht Hexadezimal-Gruppen geschrieben. Zur Kürzung entfallen führende Nullen, und eine Folge von Null-Gruppen wird einmalig durch :: ersetzt (RFC 5952). Präfixe reichen von /0 bis /128; üblich sind /64-Netze für einzelne Segmente. Wegen der riesigen Adressmenge ist eine Auflistung aller Adressen nicht sinnvoll.
Der Rechner arbeitet im Browser. Der Zustand steht im Hash der Adresse, etwa #192.168.1.10/24&teil=4, sodass sich ein bestimmtes Ergebnis per Link teilen lässt.
Die Werkzeuge auf dieser Website werden als kostenloses Hobbyangebot bereitgestellt und dienen ausschließlich zur Information und privaten Nutzung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der Ergebnisse für einen bestimmten Zweck wird keine Gewähr übernommen. Vor Verwendung der Ergebnisse — insbesondere bei finanziellen, rechtlichen oder sicherheitsrelevanten Entscheidungen — sind diese eigenverantwortlich zu prüfen. Eine Haftung für Schäden aus der Nutzung ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.