Der Hash-Generator berechnet Prüfsummen für einen Text oder eine Datei: MD5, SHA-1, SHA-256, SHA-384, SHA-512 und CRC-32. Alles wird lokal im Browser gerechnet, nichts wird hochgeladen. Du kannst außerdem einen erwarteten Hash einfügen, etwa von einer Download-Seite, und prüfen, ob er zur Eingabe passt. Das Tool erkennt dabei auch den vermutlichen Hash-Typ. Für Entwickler gibt es Base64-Ausgabe, wählbare Zeilenenden und HMAC mit Schlüssel.
Nein. Alle Prüfsummen werden lokal im Browser auf deinem Gerät berechnet. Dateien werden in Stücken gelesen und nicht übertragen.
Wähle im Modus „Datei“ die heruntergeladene Datei und füge im Feld „Prüfen“ die Prüfsumme der Download-Seite ein. Bei Übereinstimmung wird der Treffer angezeigt. Die Prüfsumme schützt nur, wenn sie aus einer anderen, vertrauenswürdigen Quelle stammt als die Datei selbst.
Am gebräuchlichsten ist SHA-256. MD5, SHA-1 und CRC-32 reichen für das Erkennen von Übertragungsfehlern, nicht für Sicherheit. Für Signaturen oder Zertifikate nimm SHA-256 oder stärker.
Füge den Hash ins Feld „Prüfen“ ein. Das Tool schließt anhand der Länge auf den Typ, etwa 32 Hex-Zeichen für MD5 oder 64 für SHA-256. Gleich lange Hashes lassen sich nicht immer eindeutig zuordnen, deshalb nennt es auch weitere Möglichkeiten.
Nein. Eine Hash-Funktion ist keine Verschlüsselung und nicht umkehrbar. Man kann nur Eingaben ausprobieren und die Ergebnisse vergleichen.
Dafür sind diese Verfahren ungeeignet, weil sie absichtlich schnell sind. Passwörter gehören in langsame, gesalzene Verfahren wie Argon2, bcrypt oder scrypt. Das Tool erkennt solche Hashes, kann sie aber nicht nachrechnen.
HMAC mischt einen geheimen Schlüssel in den Hash, sodass nur Besitzer des Schlüssels den Wert berechnen oder prüfen können. Es wird oft für Webhook-Signaturen und API-Authentifizierung genutzt. Es steht unter „Erweitert“, CRC-32 hat keine HMAC-Form.
Häufige Ursachen sind andere Zeilenenden (LF statt CRLF), ein zusätzlicher Zeilenumbruch am Ende oder eine andere Zeichenkodierung. Das Tool liest Text als UTF-8. Bei Windows-Dateien hilft es, die Datei direkt zu wählen oder CRLF einzustellen.
Eine Hash-Funktion macht aus Daten beliebiger Länge einen Wert fester Länge, oft Fingerabdruck oder Prüfsumme genannt. Dieselbe Eingabe ergibt immer denselben Hash. Schon ein geändertes Zeichen verändert das Ergebnis vollständig; bei einem guten Verfahren kippt dabei im Mittel etwa die Hälfte aller Bits. Dieser Lawineneffekt macht Veränderungen sichtbar. Aus dem Hash lässt sich die Eingabe nicht zurückgewinnen, Hashing ist keine Verschlüsselung.
Das Tool unterstützt MD5 (128 Bit), SHA-1 (160 Bit), SHA-256, SHA-384 und SHA-512 sowie CRC-32. MD5 und SHA-1 gelten als gebrochen: Angreifer können gezielt unterschiedliche Daten mit gleichem Hash erzeugen. Für das Erkennen zufälliger Übertragungsfehler oder die Frage, ob zwei Dateien gleich sind, genügen sie meist, für Signaturen, Zertifikate und sicherheitsrelevante Zwecke nicht. Dafür eignen sich SHA-256 oder stärkere Verfahren. CRC-32 wird zur Fehlererkennung etwa in zip, png und Ethernet verwendet und ist leicht zu fälschen.
Typischer Anwendungsfall ist die Integritätsprüfung eines Downloads. Man berechnet den Hash der Datei und vergleicht ihn mit dem veröffentlichten Wert. Stimmen beide überein, ist die Datei unverändert angekommen. Der Schutz greift jedoch nur, wenn die Prüfsumme von einer anderen, vertrauenswürdigen Quelle stammt als die Datei. Beim Einfügen akzeptiert das Prüfen-Feld auch ganze Zeilen aus sha256sum, die BSD-Schreibweise oder Hashes mit Doppelpunkten; bei Hex spielt die Groß- und Kleinschreibung keine Rolle.
HMAC (RFC 2104) erweitert die Hash-Funktion um einen geheimen Schlüssel. Nur wer den Schlüssel kennt, kann den Wert berechnen oder prüfen. Das nutzt man bei Webhook-Signaturen und API-Authentifizierung. Schlüssel und Text werden als UTF-8 gelesen. Der Schlüssel bleibt im Tab und wird nicht übertragen.
Für Passwörter sind SHA und MD5 ungeeignet, weil sie schnell sind und Angreifer enorm viele Versuche pro Sekunde durchprobieren können. Dafür gibt es bewusst langsame, gesalzene Verfahren wie Argon2, bcrypt und scrypt. Solche Hashes enthalten Salt und Parameter und lassen sich nicht einfach nachrechnen.
Bei Text zählt für das Ergebnis jedes Byte. Unterschiedliche Zeilenenden (LF oder CRLF), ein angehängter Zeilenumbruch oder eine andere Kodierung führen zu abweichenden Hashes. Berechnet wird alles im Browser, Dateien werden in Stücken gelesen und nicht hochgeladen.
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