Mit diesem Tool wandelst du Text oder Dateien in Base64 um und machst Base64-Strings wieder lesbar. Es ist UTF-8-sicher und erkennt beim Dekodieren URL-safe-Varianten, Zeilenumbrüche und Data-URLs automatisch. Bilder und andere Dateien kannst du kodieren und als Vorschau prüfen. Alles läuft lokal in deinem Browser, es wird nichts hochgeladen.
Base64 schreibt beliebige Bytes als reinen Text aus 64 sicheren Zeichen (A–Z, a–z, 0–9, + und /). So können Bilder oder Binärdaten in E-Mails, JSON, XML oder URLs transportiert werden.
Nein. Base64 ist nur eine andere Schreibweise der Daten. Wer den Text hat, kann ihn ohne Schlüssel zurückwandeln. Passwörter oder Tokens werden dadurch nicht geschützt.
Je 3 Bytes (24 Bit) werden in 4 Zeichen zu je 6 Bit umgepackt. Die Datenmenge wächst dadurch um etwa ein Drittel, dazu kommen Padding und gegebenenfalls Zeilenumbrüche.
Es ist Padding und füllt die letzte Gruppe auf vier Zeichen auf. Bleiben 1 oder 2 Bytes übrig, folgen „==“ oder „=“. Nötig ist es nicht, da die Länge den Rest verrät. Fehlendes Padding liest das Tool trotzdem.
Das URL-safe-Alphabet nutzt „-“ und „_“ statt „+“ und „/“, weil diese in URLs und Dateinamen Sonderbedeutung haben. Beim Dekodieren liest das Tool beide Varianten selbst.
Base64 kodiert Bytes, keine Buchstaben. Wurde der Text mit einem anderen Zeichensatz kodiert als dem gewählten, entsteht Zeichensalat. Probiere UTF-8, Latin-1 oder UTF-16LE.
Ja. Ziehe die Datei auf das Eingabefeld oder wähle sie aus, bis 10 MB. Mit der Option Data-URL-Präfix erhältst du eine Zeichenkette, die du direkt in HTML oder CSS einbetten kannst.
Nein. Es zeigt Header und Payload lesbar an, prüft aber die Signatur nicht. Ein JWT ist nicht verschlüsselt, jeder kann den Inhalt lesen.
Nein. Die Umwandlung läuft komplett in deinem Browser. Text und Dateien werden nicht gesendet.
Base64 ist ein Kodierverfahren, das beliebige Binärdaten als Text darstellt. Es entstand, weil viele Übertragungswege wie frühe E-Mail-Systeme nur druckbare Zeichen sicher transportieren. Das Verfahren ist unter anderem in RFC 4648 beschrieben, der MIME-Variante für E-Mail in RFC 2045.
Die Rechnung ist einfach: Drei Bytes ergeben 24 Bit. Diese werden in vier Gruppen zu je 6 Bit geteilt, jede Gruppe hat einen Wert von 0 bis 63. Über eine Tabelle mit 64 Zeichen wird jeder Wert zu einem Buchstaben, einer Ziffer oder einem der Zeichen + und /. Aus 3 Bytes werden so 4 Zeichen, die Datenmenge wächst um etwa ein Drittel.
Sind die Daten nicht durch 3 teilbar, bleibt ein Rest von 1 oder 2 Bytes. Die letzte Gruppe wird dann mit „=“ auf vier Zeichen aufgefüllt. Dieses Padding ist technisch verzichtbar, weil sich der Rest aus der Länge ergibt; JSON Web Tokens und viele URLs lassen es weg.
Da „+“ und „/“ in URLs und Dateinamen Sonderbedeutung haben, gibt es die URL-safe-Variante mit „-“ und „_“. Sie kommt unter anderem in JWTs vor. Ein JWT besteht aus Header, Payload und Signatur, jeweils Base64-kodiert und durch Punkte getrennt. Der Inhalt ist lesbar, aber nicht verschlüsselt.
Base64 arbeitet mit Bytes, nicht mit Buchstaben. Bei Text hängt das Ergebnis deshalb vom Zeichensatz ab: In UTF-8 belegt „ü“ zwei Bytes, ein Emoji vier. Latin-1 kennt nur 256 Zeichen mit je einem Byte, und PowerShell erwartet für -EncodedCommand UTF-16LE. Wer mit dem falschen Zeichensatz dekodiert, erhält unlesbaren Text.
Eine Data-URL bettet Daten direkt in HTML oder CSS ein, etwa data:image/png;base64,…. Das eignet sich für kleine Icons. Bei großen Dateien wird die Seite unhandlich, da Base64 größer ist und eingebettete Daten nicht separat zwischengespeichert werden.
Wichtig: Base64 schützt nichts. Es ist keine Verschlüsselung, sondern nur eine andere Darstellung. Vertrauliche Inhalte wie Zugangsdaten oder Tokens sollten daher nie in fremde Online-Dienste eingegeben werden. Dieses Tool arbeitet lokal im Browser und sendet keine Eingaben.
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